Flexibilisierung von Feuerungsanlagen

Flexibilisierung von Feuerungsanlagen

Die Flexibilisierung von Feuerungsanlagen beschreibt die Anpassung bestehender Verbrennungsanlagen an veränderte Betriebsbedingungen, wie unterschiedliche Brennstoffe oder Lastanforderungen. Ziel ist es, Anlagen effizient, stabil und zuverlässig auch außerhalb des ursprünglichen Auslegungsbereichs zu betreiben. Die CONENGA Group entwickelt dafür maßgeschneiderte Konzepte und setzt diese direkt in bestehenden Anlagen um.

Ursprünglich geplante Annahmen zu Brennstoffeigenschaften und Brennstoffverfügbarkeit können sich im Laufe des Betriebes genauso ändern wie der erforderliche Leistungsbereich. Das führt dazu, dass der zuvor definierte Auslegungsbereich der Anlage überschritten wird.

Um die Flexibilität von Feuerungsanlagen zu gewährleisten und ihre Effizienz und Zuverlässigkeit zu maximieren, bieten wir zwei wesentliche Optionen an: Brennstoffflexibilisierung und Lastbereichserweiterung. Beide Ansätze zielen darauf ab, Ihre Anlage optimal auszulasten und einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Als wesentlicher Baustein dabei ist der EPOC® zu nennen, der Sie dabei unterstützt, Ihre Anlage stabil an die Grenzen zu fahren, abhängig von Ihren aktuellen Bedürfnissen.

Key Takeaways

  • Die Flexibilisierung von Feuerungsanlagen ermöglicht die Anpassung an veränderte Brennstoffe, Lastanforderungen und Betriebsbedingungen.
  • Schwankende Brennstoffqualitäten, insbesondere bei Biomasse und Abfall, erfordern dynamische Regelung und angepasste Anlagentechnik.
  • Maßnahmen wie Anpassung der Brennstoffzufuhr, Automatisierung und Regelung verbessern Stabilität, Effizienz und Anlagenverfügbarkeit.
  • Die CONENGA Group analysiert bestehende Anlagen, definiert technische und wirtschaftliche Grenzen und entwickelt individuelle Flexibilisierungskonzepte.
  • CONENGA setzt Optimierungsmaßnahmen schrittweise oder als Gesamtpaket um und stellt sicheren Betrieb bei erweiterten Anforderungen und Lastbereichen sicher.

Ich bin für Sie da!

Bernhard Kronberger ist Ihr Experte, wenn es um die Flexibilisierung von Feuerungsanlagen geht!

Die CONENGA Group flexibilisiert Feuerungsanlagen durch datenbasierte Analyse und maßgeschneiderte Anpassung von Regelung und Anlagentechnik.

Brennstoffflexibilisierung

Die Änderung der Brennstoffeigenschaften ist bei biogenen und Abfallbrennstoffen deutlich wahrscheinlicher als bei fossilen Brennstoffen. Die Änderung sowohl der physikalischen als auch der kalorischen Brennstoffeigenschaften kann Probleme mit sich ziehen und negative Auswirkungen auf den gleichmäßigen, störungsfreien Betrieb einer Feuerungsanlage haben.

Besonderes Augenmerkt ist hierbei auf die Änderung der Ascheerweichungstemperatur zu legen, welche zu Anbackungen im Feuerraum und damit zu einer verringerten Reisezeit führen kann.

Im Bereich der Brennstoffflexibilisierung bieten wir folgende Leistungen an:

  • Gesamthafte Analysen zur Brennstoffflexibilisierung mit der Ermittlung der tatsächlichen praktischen Grenzen einer vorhandenen Anlage
  • Prüfung der zulässigen Grenzen der Genehmigung, der Anlagentechnik, der ökologischen Auswirkungen und der Wirtschaftlichkeit
  • Abgleich der so ermittelten Grenzen mit den erweiterten/künftigen Anforderungen (z.B. durch Erweiterung der Altholzfraktion) – falls die erweiterten Anforderungen über die tatsächlichen Grenzen hinausgehen, gestalten wir gemeinsam mit dem Kunden einen Optimierungspfad
Die Umsetzung erfolgt Schritt für Schritt oder im Gesamtpaket – je nach Ihrer Anforderung und mit dem Umfang der Genehmigungslage. Hierbei arbeiten wir in direkter Abstimmung mit Ihrem Betrieb, um geplante Stillstände optimal zu nutzen. Auch achten wir darauf, alle Maßnahmen mit dem Anlagensicherheitskonzept abzustimmen.
Häufige Maßnahmen, die wir ergreifen, sind:
  • Anpassung der Brennstoffförder- und Dosiertechnik
  • Steigerung des Automatisierungsgrades z.B. durch zusätzliche Füllstandssensoren zur Vergleichmäßigung der Förderung, dynamische Drehzahlanpassung bei Schneckendosierung zur Vermeidung schwankender Fördermenge
  • Gestaltung der übergeordneten Regelung durch beispielweise Erneuerung der Feuerleistungsregelung – beispielsweise mit EPOC®
  • Erweiterung und Erneuerung von Sensorik und Aktorik
Die Umsetzung erfolgt Schritt für Schritt oder im Gesamtpaket – je nach Ausmaß, Umfang Genehmigungslage – und natürlich in enger Abstimmung mit dem Betrieb, um geplante Stillstände optimal zu nutzen. Alle Maßnahmen werden mit dem Anlagensicherheitskonzept abgestimmt. Folgende Maßnahmen führen wir häufig durch:
  • Gestaltung der übergeordneten Regelung, Erneuerung der Feuerleistungsregelung – beispielsweise mit EPOC®
  • Erweiterung von Sensorik, Reparatur bzw. Erneuerung von Aktorik
  • Vermeidung von Falschlufteintrag
  • Anpassung von Brennstofffördertechnik
  • Steigerung des Automatisierungsgrades z.B. durch zusätzliche Füllstandssensoren zur Vergleichmäßigung der Förderung, dynamische Drehzahlanpassung bei Schneckendosierung zur Vermeidung schwankender Fördermenge
  • Anpassung des Feuerraumdruckes zur Rückbrandvermeidung

Lastbereichserweiterungen

Eine Lastbereichserweiterung ist häufig die Folge von veränderten Anforderungen des Energienutzers. Im Bereich der Wärmeversorgung entsteht ein Bedürfnis nach einer Erweiterung des Lastbereiches oftmals durch saisonale Schwankungen oder durch Netzerweiterung. So ist im Sommer mit der typischerweise reduzierten Wärmeabnahme oftmals eine Reduktion der tragbaren Minimallast gefordert. Außerdem können neue Anforderungen im Dauerbetrieb zu unterschiedlichen Lastanforderungen führen. Dies bedeutet, dass die Feuerungsanlage sowohl auf eine Minimallast als auch auf eine erhöhte Dauerlast flexibel reagieren können muss.

Die Aufgabenstellung der Lastbereichserweiterung ist verwandt mit der Aufgabenstellung, die sich aus der Brennstoffflexibilisierung ergibt. Die Erweiterung des Auslegungslastbereichs der Kesselanlage ist mit umfassender Arbeit zum Verständnis und zur Überarbeitung der Feuerung verbunden.

Folgende Maßnahmen finden häufig statt. Alle Maßnahmen werden natürlich mit dem Anlagensicherheitskonzept abgestimmt.

  • Analyse zur Ermittlung der Grenzen der bestehenden Anlagentechnik, Erkennen der Möglichkeiten zur Anpassung der Feuerung und Kessel
  • Die Betrachtung der Feuerung umfasst den Feuerraum inkl. der Anlagentechnik und der Feuerungsleistungsregelung als „Intelligenz der Feuerungsführung“
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Anpassung oder Erneuerung der Feuerleistungsregelung (EPOC®) und zur Nutzung der verfahrenstechnischen Möglichkeiten, die zufolge der Analyse des Feuerraums bestehen
  • Ableitung des spezifisch passenden Maßnahmen-Bündels – häufig sind neben allen Maßnahmen an der Feuerleistungsregelung: Anpassung Feuerfestauskleidung, Anpassung Luftvorwärmung, Veränderung Rezirkulationsgasmenge, Brennstoff- oder Luftvertrimmung
  • Anspruch: maximaler feuerungstechnischer Wirkungsgrad, minimierte Emissionen, lange Reisezeiten

Weitere Informationen:

CONENGA Vogel türkis

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FAQ zur Flexibilisierung von Feuerungsanlagen

Die Flexibilisierung von Feuerungsanlagen beschreibt die Anpassung bestehender Verbrennungsanlagen an veränderte Betriebsbedingungen, wie unterschiedliche Brennstoffe oder Lastanforderungen. Ziel ist es, Anlagen effizient, stabil und zuverlässig auch außerhalb des ursprünglichen Auslegungsbereichs zu betreiben. Die CONENGA Group entwickelt dafür maßgeschneiderte Konzepte und setzt diese direkt in bestehenden Anlagen um.

Brennstoffverfügbarkeiten, Zusammensetzungen und Energiebedarfe ändern sich im Betrieb häufig. Ohne Anpassung kann dies zu Instabilität, Effizienzverlusten oder Betriebsproblemen führen.

Typische Maßnahmen sind die Anpassung der Brennstoffförderung und -dosierung, die Erweiterung von Sensorik und Aktorik sowie die Optimierung der Regelung und Automatisierung.

Die CONENGA Group führt umfassende Anlagenanalysen durch, bewertet technische, ökologische und wirtschaftliche Grenzen und entwickelt darauf aufbauend individuelle Optimierungskonzepte. Diese werden anschließend schrittweise oder vollständig umgesetzt.

Die Erweiterung des Lastbereichs ermöglicht es, Anlagen sowohl bei niedriger als auch bei hoher Auslastung stabil zu betreiben, z. B. bei saisonalen Schwankungen im Energiebedarf

Ja. Maßnahmen werden häufig in Abstimmung mit geplanten Stillständen oder im laufenden Betrieb umgesetzt, um die Anlagenverfügbarkeit zu erhalten und Risiken zu minimieren.

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