Optimierungsprojekte erfolgreich umsetzen – Wie aus Herausforderungen echte Fortschritte werden
In der Industrie und im Energiesektor wächst der Druck, Prozesse zu optimieren, Energiekosten zu senken und Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Ob in der Kraftwerkssteuerung, in thermischen Energieanlagen oder in industriellen Produktionsprozessen – erfolgreiche Optimierungsprojekte sind entscheidend, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Doch wie gelingt es, solche Projekte nicht nur zu starten, sondern auch nachhaltig und erfolgreich umzusetzen? Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir: Der Erfolg liegt nicht nur in der Technologie, sondern auch in der Art wie wir zusammenarbeiten – intern und mit unseren Kunden im übergreifenden Projektteam.
Unsere Stärke liegt in der Verbindung von technischem Know-how, Erfahrung und einer effizienten Projektarchitektur, die auf Zusammenarbeit, Vertrauen und klaren Strukturen aufbaut.
Der Projektstart: Wenn das Problem ruft
Oft beginnt ein Projekt mit einem brennenden Problem: eine technische Störung, zu hohe Wärmekosten oder die Notwendigkeit, die Energieeffizienz zu steigern. Das WARUM ist meist schnell identifiziert (Kosten senken, CO2 reduzieren,…) Doch das WIE und WAS bleiben oft diffus: Wo anfangen? Was ist der richtige Hebel?
Mehrere Erfolgsfaktoren sind für schnelle Orientierung im Projektstart hilfreich
- Komplexität verstehen und visualisieren
- Die richtigen Fragen konsequent stellen, die Einbettung des Themas verstehen
- Dem Systemansatz folgend die Herausforderung eingrenzen und gliedern
- In frühen Phasen mit Annahmen und Hypothesen arbeiten – diese testen und anpassen
Zusammenarbeit gestalten und vertiefen
Neben der Analyse technischer Systeme achten wir gezielt auf den sozialen Prozess der Zusammenarbeit. Vertrauen reduziert Aufwand.
Unsere Erfolgsprinzipien für fruchtbare Zusammenarbeit
- Visualisieren: Skizzen und Prozessbilder helfen, das gemeinsame Verständnis zu fördern
- Faktenbasierte Analyse: Entscheidungen werden damit nachvollziehbar getroffen
- Erste Erfolge früh sichtbar machen: fördert Akzeptanz und stärkt die Projektbeteiligung
- Ressourcen sichern: Mitarbeitende, die Optimierungen nur „nebenbei“ betreuen, geraten schnell in Zielkonflikte
- Interne Kommunikation aktiv leben: Transparenz über Fortschritt, Herausforderungen und Ergebnisse stärkt das Prozessvertrauen
Stabilisieren und Kurs halten
Nach dem gelungenen Projektstart folgt die herausfordernde Phase der Umsetzung. Dabei achten wir auf folgende Prinzipien:
Wichtige Erfolgsfaktoren:
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- Kurskorrekturen zulassen: Nicht jede Anfangsannahme hält der Praxis stand
- Transparenz bei Aufwand und Kosten: Klare Abstimmung verhindert Missverständnisse
- Kommunikation aufrechterhalten: Regelmäßige Abstimmungen und gemeinsame Entscheidungen sichern langfristigen Projekterfolg
Teilprojekte definieren, abschließen und Erfolge sichtbar machen
Und jetzt kommt der Elefant ins Spiel: „How to eat the elephant? Piece by piece.“ Schon zu Beginn gilt: Große Projekte werden erfolgreich, wenn sie in handhabbare Teilprojekte gegliedert werden.
Achten Sie daher auf wichtige Erfolgsfaktoren:
- Verbesserungen sichtbar machen, dokumentieren, würdigen
- Vorher-Nachher-Vergleiche bewusst aufsetzen – nicht erst auf Nachfrage
- Faktenbasierte Nutzenanalysen, gezielte Kommunikation damit der Erfolg nicht verpufft
- Wenn alle Teile abgeschlossen sind, gilt es auch das Ganze bewusst abzuschließen, das Projektteam zu würdigen und aufzulösen und damit den Kopf frei für Neues zu machen
Fazit
Wenn Optimierungsprojekte organisatorisch richtig aufgestellt sind, übersetzen sie technologische Exzellenz in echten wirtschaftlichen Nutzen.
Für Industrieunternehmen, Energieversorger und Kraftwerksbetreiber gilt: Technologische Innovationen entfalten ihren vollen Wert erst durch strukturierte Zusammenarbeit und strategische Verankerung.
Mit einem klaren Prozess, offener Kommunikation und methodischer Organisationsentwicklung werden Optimierungsprojekte zu nachhaltigen Erfolgsfaktoren – technisch, wirtschaftlich und menschlich. CONENGA ist starker, kompetenter Partner in Ihren Optimierungsprojekten.

Dr. Franz Peter Walder ist Geschäftsführer und CEO der CONENGA Group und verantwortet seit 2020 den Aufbau, die strategische Ausrichtung und die Entwicklung des Unternehmens. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung und Implementierung innovativer Engineering- und Optimierungslösungen für industrielle Energieanlagen, mit besonderem Schwerpunkt auf Effizienzsteigerung, Digitalisierung und nachhaltigen Technologien.
Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Gründung, Führung und Entwicklung technologieorientierter Unternehmen verfügt Dr. Walder über umfassende Expertise an der Schnittstelle von Engineering, IT, Qualitätsmanagement und industrieller Prozessoptimierung. Seit 1993 gründete und entwickelte er mehrere erfolgreiche Unternehmen in den Bereichen Consulting, Informationstechnologie und Managementsysteme.
Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren in führenden Funktionen im Qualitätsmanagement, unter anderem als geschäftsführender Vorstand der Austrian Foundation for Quality Management sowie als Vorstandsmitglied der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung und Mitglied im Board der Quality Austria Gruppe.
Bei CONENGA treibt Dr. Walder insbesondere die Entwicklung und Anwendung datenbasierter und modellgestützter Engineering-Methoden voran, um die Effizienz, Stabilität und Nachhaltigkeit industrieller Anlagen zu verbessern.
Expertise:
- Strategische Entwicklung von Engineering- und Technologieunternehmen
- Qualitätsmanagement, Excellence und Organisationsentwicklung
- Digitale Transformation
- Optimierung industrieller Energieanlagen und Prozesse, innovative, nachhaltige Energiesysteme
Fokusbereiche bei CONENGA:
- Gestaltung und Umsetzung von Optimierungsprojekten und Anlagen(um)bauprojekten
- Entwicklung von Geschäftsmodellen für nachhaltige Lösungen zu CCS – Carbon Capture and Storage
- Entwicklung nachhaltiger Engineering-Lösungen Strategische Entwicklung technologischer Innovationen




