Dynamische Simulationen

 Eine dynamische Simulation ist die modellbasierte Nachbildung eines industriellen Prozesses über die Zeit, bei der reale Betriebszustände, Laständerungen und Störungen realitätsnah simuliert werden. Sie ermöglicht die Analyse und Optimierung von Anlagenverhalten unter verschiedenen Bedingungen. Unsere dynamischen Anlagensimulationen bieten vielfältigen Nutzen im Testen neuer Regelkonzepte, im Operator Training oder auch bei einem Software FAT bei der Inbetriebnahme eines neuen Leitsystems.

Die Anlagensimulation (als Digitaler Zwilling) kann mit unterschiedlichen Leitsystemen gekoppelt werden. Wir verwenden die passenden Software-Pakete und Kombinationsmöglichkeiten wie beispielsweise Mimic/Emerson DeltaV, Simit/Siemens und Matlab für weitere Leitsystem-Software Lösungen.

Die Bedienoberfläche stellt im Optimalfall eine Kopie des Leitsystems dar. Somit ist praktisch kein Unterschied zur realen Anlage erkennbar. Wir erstellen Ihre Prozesse aufbauend auf unserem verfahrenstechnischen Know-how und unserer umfangreichen Erfahrung in Abstimmung mit Ihren Prozessexperten.

Bei Bestandsanlagen ziehen wir auch historische Daten heran und können die Simulation mittels Modellidentifikation sehr gut an die reale Anlage anpassen.

Ich bin für Sie da!

Lukas Haffner ist Ihr Experte, wenn es um Dynamische Simulationen geht!

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Key Takeaways

  • Dynamische Simulationen bilden industrielle Prozesse als realitätsnahen digitalen Zwilling ab und ermöglichen detaillierte Analysen.
  • Sie werden eingesetzt, um Regelkonzepte vor der Inbetriebnahme zu testen und zu optimieren.
  • Simulationen unterstützen Software-FAT, Operator-Training und sichere Inbetriebnahmen ohne Anlagenstillstand.
  • Durch die Nutzung historischer Daten lassen sich Simulationen präzise an reale Anlagen anpassen.
  • Dynamische Simulationen reduzieren Risiken, erkennen Fehler frühzeitig und verbessern die Qualität von Steuerungsstrategien.

Konkrete Beispiele

Simulation Abluftentschwefelungsanlage für Software FAT

Die Inbetriebnahme des neuen Leitsystems musste im laufenden Betrieb stattfinden, da ein Anlagenstillstand Produktionsentgang bedeutet. Um das Leitsystem für die Inbetriebnahme so gut wie möglich vorab zu testen, wurde ein Software FAT mit einer Simulation durchgeführt. Dadurch konnten alle Programmierfehler gefunden und auch Regelkonzepte abgeändert werden, sodass die Inbetriebnahme im laufenden Betrieb ohne Probleme gemeistert werden konnte.

Simulation der errechneten Einsparungen

Um das neue Regelkonzept EPOC® Steammanager vorab zu validieren und die wirtschaftlichen Potenziale abzuschätzen, wurde eine Matlab Simulation erstellt und mit historischen Daten verglichen. Es wurde gezeigt, dass das Regelkonzept den Anforderungen des Betriebs mit den auftretenden Dampfschwankungen der Dampfabnehmer gerecht wird, was sich dann in weiterer Folge bei der Inbetriebnahme auch bestätigt hat.

EPOC Steam Manager

Vielfältiger Nutzen ...
... im Testen neuer Reglerkonzepte, im Operator Training und beim Software FAT
Digitaler Zwilling
Die Bedienoberfläche stellt eine Kopie des Leitsystems dar, somit ist praktisch kein Unterschied zur realen Anlage
Historische Daten
Um wirtschaftliche Potenziale abschätzen zu können, werden auch historische Daten herangezogen

Weitere Informationen:

Social Media sujet Forschung

FAQ zu dynamischer Simulation

Dynamische Simulationen werden verwendet, um Regelkonzepte zu testen, Anlagenverhalten zu analysieren und Inbetriebnahmen vorzubereiten. Sie ermöglichen es, Prozesse realitätsnah zu simulieren, bevor Änderungen in der realen Anlage umgesetzt werden.

Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild einer realen Anlage, das deren Verhalten exakt nachbildet. Dadurch können Tests und Optimierungen durchgeführt werden, ohne in den laufenden Betrieb einzugreifen.

Mit dynamischen Simulationen können Steuerungssysteme vorab getestet werden (z. B. im Software-FAT). Dadurch werden Fehler früh erkannt und die Inbetriebnahme kann sicher und ohne Produktionsunterbrechung erfolgen.

Ja. Durch die Nutzung historischer Betriebsdaten kann die Simulation sehr genau an das reale Anlagenverhalten angepasst werden, wodurch zuverlässige Ergebnisse entstehen.Ja. Durch die Nutzung historischer Betriebsdaten kann die Simulation sehr genau an das reale Anlagenverhalten angepasst werden, wodurch zuverlässige Ergebnisse entstehen.

Ja. Durch die Nutzung historischer Betriebsdaten kann die Simulation sehr genau an das reale Anlagenverhalten angepasst werden, wodurch zuverlässige Ergebnisse entstehen.

Betreiber profitieren von reduzierten Risiken, optimierten Regelstrategien und besser geschultem Personal. Zudem können Anlagen effizienter betrieben und Änderungen sicher validiert werden.

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